Chlamydien
werden durch das Bakterium Chlamydia trachomatis verursacht und zählen zu den häufigsten STDs. Viele Betroffene bemerken keine SymptomeSymptomAnzeichen oder Merkmale einer KrankheitZum Glossar-Eintrag.
Wenn Beschwerden auftreten, zeigen sie sich meist in Form von Ausfluss, Schmerzen beim Wasserlassen oder Unterleibsschmerzen – besonders bei Frauen.
Die InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag wird mit AntibiotikaAntibiotikabakterienbekämpfende MedikamenteZum Glossar-Eintrag behandelt.
Zur Vorbeugung helfen Kondome und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, besonders bei häufig wechselnden Sexualpartnern.
Gonorrhö (Tripper)
ist eine bakterielle InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag, die durch Neisseria gonorrhoeae ausgelöst wird. SymptomeSymptomAnzeichen oder Merkmale einer KrankheitZum Glossar-Eintrag umfassen Ausfluss aus Penis oder Vagina, Brennen beim Wasserlassen und Unterbauchschmerzen.
Frauen zeigen häufig keine Beschwerden.
Aufgrund zunehmender Antibiotikaresistenzen wird Gonorrhö meist mit einer Kombinationstherapie behandelt.
Vorbeugung erfolgt durch Kondome und eine Behandlung aller Sexualpartner*innen.
Syphilis:
wird durch das Bakterium Treponema pallidum verursacht und verläuft in mehreren Stadien.
Im ersten Stadium entsteht ein schmerzloses Geschwür (Schanker), später folgen Hautausschläge, grippeähnliche SymptomeSymptomAnzeichen oder Merkmale einer KrankheitZum Glossar-Eintrag und im schlimmsten Fall Organschäden im Spätstadium.
Eine frühe Behandlung mit Penicillin heilt die InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag zuverlässig.
Kondome und regelmäßige Tests helfen bei der Vorbeugung.
Herpes genitalis:
wird durch das Herpes-simplex-Virus (HSV-1 oder HSV-2) verursacht.
Typische SymptomeSymptomAnzeichen oder Merkmale einer KrankheitZum Glossar-Eintrag sind schmerzhafte Bläschen im Intimbereich, begleitet von Brennen, Jucken oder grippeähnlichen Beschwerden. Der erste Ausbruch ist meist am stärksten, Rückfälle sind möglich.
Eine Heilung gibt es nicht, antivirale Medikamente wie Aciclovir lindern jedoch die SymptomeSymptomAnzeichen oder Merkmale einer KrankheitZum Glossar-Eintrag und verkürzen die Dauer.
Kondome bieten nur bedingten Schutz, und Sex während eines Ausbruchs sollte vermieden werden.
HPVHPVHumane PapillomavirenZum Glossar-Eintrag (Humane Papillomaviren):
sind eine Virusgruppe mit über 150 Typen. Niedrigrisiko-Typen (z. B. 6 & 11) verursachen Genitalwarzen, Hochrisiko-Typen (z. B. 16 & 18) können zu Krebsarten wie Gebärmutterhals-, Anal-, Penis- oder Rachenkrebs führen.
Oft verläuft eine HPVHPVHumane PapillomavirenZum Glossar-Eintrag-InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag symptomlos.
Es gibt keine Therapie gegen das Virus selbst, aber Warzen und Krebsvorstufen können behandelt werden.
Die wirksamste Vorbeugung ist die HPVHPVHumane PapillomavirenZum Glossar-Eintrag-Impfung, empfohlen für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren. Kondome und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere bei Frauen, bieten zusätzlichen Schutz.
HIV (Human Immunodeficiency Virus):
greift das Immunsystem an und kann unbehandelt zu AIDS führen.
Die Übertragung erfolgt durch Blut, Sperma, Vaginalsekret oder Muttermilch. Anfangs können grippeähnliche SymptomeSymptomAnzeichen oder Merkmale einer KrankheitZum Glossar-Eintrag auftreten, danach verläuft die InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag oft lange symptomlos.
Eine Heilung gibt es nicht, aber moderne antiretrovirale Therapie (ART) ermöglicht ein langes, gesundes Leben – und reduziert das Übertragungsrisiko auf nahezu null.
Schutz bieten Kondome, PrEP (medikamentöse Vorsorge) und regelmäßige Tests.
HepatitisHepatitisLeberentzündungZum Glossar-Eintrag B und C:
HepatitisHepatitisLeberentzündungZum Glossar-Eintrag B
ist eine Virusinfektion, die die Leber betrifft. Sie wird durch ungeschützten Sex, Blutkontakt oder von der Mutter auf das Kind übertragen. SymptomeSymptomAnzeichen oder Merkmale einer KrankheitZum Glossar-Eintrag können Gelbsucht, Müdigkeit und Bauchschmerzen sein – oft bleibt die InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag aber symptomlos. Eine chronische HepatitisHepatitisLeberentzündungZum Glossar-Eintrag B kann zu Leberzirrhose oder Krebs führen. Es gibt eine effektive Impfung und antivirale Therapien. Kondome, Impfung und Hygienemaßnahmen bieten Schutz.
HepatitisHepatitisLeberentzündungZum Glossar-Eintrag C
wird vor allem über Blut übertragen, kann aber auch sexuell übertragbar sein – vor allem bei analem Sex oder HIV-positiven Personen. Die InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag bleibt oft unbemerkt, kann aber chronisch werden und die Leber schädigen. Heilung ist heute mit modernen antiviralen Medikamenten möglich. Schutz bietet Vermeidung von Blutkontakt (z. B. durch saubere Nadeln) und bei Risikogruppen auch Kondome.
Trichomoniasis:
ist eine InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag durch das Einzeller-Parasit Trichomonas vaginalis.
Sie betrifft vor allem Frauen und verursacht häufig Ausfluss, Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen oder Schmerzen beim Sex. Männer sind oft symptomlos.
Die InfektionInfektionKrankheitserregerbefallZum Glossar-Eintrag wird mit einem Antibiotikum (z. B. Metronidazol) behandelt.
Kondome verringern das Ansteckungsrisiko deutlich.
Es ist wichtig zu beachten, dass viele STDs asymptomatisch sein können, was bedeutet, dass eine Person infiziert sein kann, ohne offensichtliche Anzeichen zu zeigen. Safer Sex, regelmäßige Untersuchungen und offene Kommunikation mit Partnern sind wichtige Maßnahmen, um das Risiko von STDs zu reduzieren.
Bei Verdacht auf eine STD sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Die rechtzeitige DiagnoseDiagnoseKrankheitsbestimmungZum Glossar-Eintrag und Behandlung sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Verbreitung von Infektionen zu reduzieren.